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Wirtschaft und Hochschulen- Partner in der Region

Unternehmen investieren pro Jahr mehr als zwei Milliarden Euro in die akademische Bildung, z. B. in Stipendien und studienbegleitende Praktika. Gut ausgebildete Fachkräfte, ein praxisnahes Studium und die Entwicklung innovativer Ideen setzen einen intensiven Austausch von Wirtschaft und Wissenschaft voraus.





Und das ist wichtig, denn eine erfolgreiche Zusammenarbeit fördert die zukünftige Leistungsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft. In vielen Regionen funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Hochschulen. Doch Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschulen erweisen sich nicht immer als einfach.

Gewinn für alle Beteiligten …
Laut einer DIHK-Umfrage kooperieren 58 Prozent der Unternehmen in Deutschland bereits mit einer oder mehreren Hochschulen. Die IHKs verstehen sich dabei als Mitinitiatoren und Vermittler von Kontakten zwischen Wirtschaft und Hochschulen. Beide Seiten profitieren gleichermaßen von der Entwicklung der Region zu einem attraktiven Studien- und Arbeitsort. Denn die Wissenschaft lebt nicht isoliert im Elfenbeinturm. Sie ist vielmehr ein kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Partner in der jeweiligen Region.

… und vielfältige Kooperationsmöglichkeiten
Die Formen der Zusammenarbeit sind dabei ganz unterschiedlicher Natur. Unternehmen finanzieren Professuren, beteiligen sich an Praxisseminaren oder loben Preise für herausragende Abschlussarbeiten aus. Die IHKs begleiten außerdem Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen von Wirtschaft und Hochschulen, sie engagieren sich in regionalen Netzwerken und Clustern oder sind in Hochschul- und Studienbeiräten aktiv. Das Engagement der Unternehmen im Studium sorgt dafür, dass Studiengänge praxisorientierter werden und junge Menschen so besser auf die beruflichen Tätigkeiten vorbereitet werden.

Duale Studiengänge immer beliebter
Kleine und mittlere Unternehmen können oft nicht mit dem Image und dem Bekanntheitsgrad von großen Unternehmen mithalten und haben es deshalb schwerer bei der Rekrutierung von Fachkräften. Im Wettbewerb um die besten Köpfe setzen deshalb immer mehr Mittelständler auf das duale Studium. Der Vorteil: Es verbindet eine qualifizierte Ausbildung im Betrieb mit einem Studium an einer Hochschule oder einer Berufsakademie. Ausbildungsphasen im Unternehmen finden im regelmäßigen Wechsel mit den Studienzeiten an der Hochschule statt. Das theoretisch Erlernte kann somit sofort angewendet werden. Insgesamt bieten in Deutschland mittlerweile über 40.000 Unternehmen duale Studiengänge an. Die Zahl der dual Studierenden ist in den letzten Jahren kontinuierlich auf mehr als 60.000 gestiegen.

Zusammenarbeit weiter ausbauen
Hochschulen sind aufgrund ihrer internen Strukturen und starrer Finanz- und Lehrverpflichtungsregelungen häufig wenig flexibel – ein klarer Änderungsauftrag an die Politik. Unternehmen sind im Gegenzug von der wirtschaftlichen Lage abhängig und können in manchen Fällen keine langfristigen Zusagen machen. Vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlen oftmals die Kapazitäten für eine professionelle Personalentwicklung. Zudem gibt es oft keine Ansprechpartner für die Betriebe an den Hochschulen. Vielfach entstehen Hürden für die Unternehmen durch die mangelnde Koordination zwischen Hochschulleitung, Fakultäten und Career-Centern. Die Hochschulen und insbesondere die Universitäten sollten die Anzahl der dualen Studienplätze weiter ausbauen und beim Fächerangebot sowie den Studienzeiten auf den Bedarf der Unternehmen eingehen.



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Gerüchte sagen das auch ein Aluhut reichen kann. Klar das der Angela Merkel da die Hutschnur reißt. Endlich können sich mal die Länder profilieren und gegen den Bund stänkern.


Schade das.....
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